Kind und/oder Beruf?

Das eigentliche Ziel des Feminismus in der Familie war ja unter anderem die Gleichstellung von Mann und Frau in Sachen Beruf und Erziehung. Der Mann machte bisher die bezahlte Arbeit und die Frau die unbezahlte. Hier sollte es also eine Aufteilung geben, so dass jeder der beiden Partner 50% Anteil an der Erziehung der Kinder hat und 50% bezahlte Arbeit verrichtet, um mehr am öffentlichen Leben Teil zu haben. So weit so gut. Eigentlich eine nette Idee und viele Kinder hätten sicher nichts dagegen, wenn Papa öfters daheim ist. Jetzt steht man als junge Familie allerdings vor einigen Problemen:

1. Zeitaufteilung

Die Möglichkeit, dass beide Eltern Teilzeit arbeiten und das so aufteilen können, dass jeder 50% des Tages mit den Kindern verbringen kann, ist wohl in fast keinem Fall gegeben.

2. Das liebe Geld

Ob das Geld mit dieser 50/50 Arbeitsaufteilung, sofern diese möglich ist, ausreicht, wage ich zu bezweifeln. Man würde also eher entscheiden, dass derjenige arbeiten geht, der mehr verdient und das ist, Überraschung, meistens nach wie vor der Mann. Das liegt u.a. daran, dass Frauen meistens schlicht und ergreifend Berufe wählen, in denen man weniger verdient, oft im sozialen Bereich. (dass Pflegekräfte, Erzieherinnen, Physiotherapeuten usw. eklatant unterbezahlt sind ist ja nichts Neues.)

3. Kinderbetreuung

Wenn man sich ein Kind also nur leisten kann, wenn beide Elternteile arbeiten, braucht man eine Kinderbetreuung. Aber auch Kinderbetreuung kostet Geld und teilweise wirklich nicht wenig. Es gibt viel zu wenige Plätze in Kindergärten um alle unterzubringen, was auch daran liegt, dass niemand mehr diese Jobs machen will, eben, weil sie so schlecht bezahlt sind. Das wiederum führt dann dazu, dass im Zweifelsfall doch wieder einer daheimbleiben muss.

Man wollte also ursprünglich mehr Frauen ins Berufsleben bringen. Zu diesem Zweck hat man jahrelang den Mädchen eingebläut, man müsse sich erst um sich und die Karriere kümmern und sich besser nicht von einem Mann abhängig machen. Man kam von dem einen Extrem, der Ehe- und Hausfrau mit acht Kindern, zum anderen, der Single- und Karrierefrau ohne Kinder. Das arbeitende Paar mit Kindern funktioniert heute fast nie ohne Hilfe vom Staat, sei es mit finanzieller Unterstützung oder Betreuungseinrichtungen. Man kann nicht mehr „nur“ Hausfrau sein, entweder, weil man auch arbeiten muss, oder, weil man sich vom eigenen Umfeld anhören muss, dass man ja nur ein faules Hausmütterchen ist. Wenn man aber nur arbeitet, fällt die Option des Kindes weg, weil man es kaum noch selbst betreuen kann. Uns wurde nicht die Entscheidungsfreiheit darüber gegeben, sondern einfach ein anderes, vermeintlich besseres, Konzept hingestellt, das jetzt eigentlich bis auf eine Option gar nichts mehr zulässt. Der einzige Lebensentwurf, den wir jetzt noch ohne Existenzängste gehen können, ist der der vollberufstätigen Singlefrau.

Worauf das alles also ein bisschen raus läuft ist:

Die Leute können sich Kinder nicht leisten und bekommen dann auch keine, falls doch,

sind Eltern hin und her gerissen zwischen Beruf und Kind.

Die Frage nach Erziehung wird auf Dauer keine Private mehr sein. Der Staat wird überall, wo es Kinder gibt, finanziell unterstützen und Betreuungseinrichtungen schaffen müssen. Irgendwann machen also alle die bezahlte Arbeit und niemand mehr die „unbezahlte“.

Und was machen wir dann mit den Kindern? – Man kann schon jetzt Kinder ab dem dritten Monat in die Ganztages-Betreuung geben. Dann werden irgendwann unsere Kinder von staatlichen Einrichtungen erzogen, während beide Elternteile in Vollzeit arbeiten, bis die Kinder alt genug sind um selbst zu arbeiten.

Es wird einem einfach wahnsinnig schwer gemacht eine klassische Familie zu sein. 

Dieser Lebensentwurf ist nicht mehr vorgesehen und wird auch meist im sozialen Umfeld verurteilt. Man sei reaktionär, sexistisch und rückwärts gewand.

– Franziska

Bildquelle: Pixabay.com

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7 Kommentare zu „Kind und/oder Beruf?

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  1. Und letztendlich führt es zur Zerstörung der Gesellschaft.
    Familie, Zusammenhalt…geht vor die Hunde. Ein Kampf ums Überleben. Abhängigkeit vom Materiellen.
    Werte und Versprechen wie “in guten, wie in schlechten Zeiten“ sind heut nichts mehr Wert. Eine schreckliche Welt.

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  2. Hallo Franziska,

    „Und was machen wir dann mit den Kindern? – Man kann schon jetzt Kinder ab dem dritten Monat in die Ganztages-Betreuung geben. Dann werden irgendwann unsere Kinder von staatlichen Einrichtungen erzogen, während beide Elternteile in Vollzeit arbeiten, bis die Kinder alt genug sind um selbst zu arbeiten.

    Es wird einem einfach wahnsinnig schwer gemacht eine klassische Familie zu sein.

    Dieser Lebensentwurf ist nicht mehr vorgesehen und wird auch meist im sozialen Umfeld verurteilt. Man sei reaktionär, sexistisch und rückwärts gewand.“

    Hier treffen Sie den Nagel auf den Kopf.
    3.Welle Feminismus ist eben nicht, wie man so oft hört, dazu da damit alle so leben können wie sie wollen, denn wenn sie konservativ leben wollen sind sie eben jenen Verurteilungen ausgesetzt, die Sie im Schlusssatz ansprechen.

    Wie Sie hier gut herausstellen ist es das Ziel die Menschen zu rund um die Uhr arbeitenden Konsumenten zu machen. Vielleicht lagen die Macher von Mirror’s Edge gar nicht so weit daneben.

    Die Bastion gegen so eine Gesellschaftsveränderung ist die Familie. Nicht nur Vater, Mutter, Kind, sondern auch Großeltern, Onkel, Tanten, Vettern und Basen, die ganze Mischpoke eben.
    Ein Verband in dem man sich gegenseitig kennt, miteinander vertraut ist, unterstützt.

    Natürlich in dieser Form ein Ideal, dass es heute im Westen immer weniger gibt, auch bei mir ist meist das absolute Gegenteil der Fall.
    Ich hoffe, dass mir irgendwann die Gnade zuteil wird mit einer Frau wieder eine solche Familie aufbauen zu können.

    Grade weil also die Familie die Bastion dagegen ist, wird sie systematisch zerstört und ihre Funktionen vom Staat übernommen.

    Dass Konvervatismus mal Gegenkultur und Revolution sein könnte hätte ich auch nicht erwartet.

    Leben Sie lange und erfolgreich!

    Stefan S.

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  3. Absolut richtig. Es gibt ja die wilde Verschwörungstheorie, dass dieses Modell bewusst ins Leben gerufen wurde, damit es einfach mehr (doppelt so viele) Steuerzahler gibt. Als Schmankerl bekommt der Staat auch noch die Obsorge der Kinder, perfekt also um eine neue Konsumgesellschaft heranzuziehen. Dafür gibt es allerdings keine belegbaren Beweise, dass Rockefeller dies gesagt haben soll. Hört sich aber plausibel an.

    Meines Erachtens benötigt man hier eine geistige Revolution. Menschen müssen endlich erkennen, dass man vom Geld nicht glücklich sondern nur zufrieden werden kann.

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    1. Hallo papitschka,

      ich denke auch häufig daran ob das ganze irgendwie einem geheimen Masterplan folgt. Eben die typische Weltverschwörung.
      Einfach, weil es sich, wie Sie sagen schon irgendwo plausibel anhört.

      Wahrscheinlich passiert es aber einfach, weil wegen ist so. 😀

      Auch ein wichtiger Hinweis auf den Unterschied zwischen glücklich und zufrieden. Sehr interessant.

      Einen schönen Tag noch!

      Stefan S.

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      1. Hallo Stefan S., hallo Papitschka,

        toll, dass Sie sich Gedanken darüber machen, warum die Situation bezüglich der Familienzerstörungen und der Zerstörung des NATÜRLICHEN Miteinanders von Mann und Frau so vehement um sich greift. Es steckt tatsächlich ein Plan dahinter und es ist wirklich nicht einfach, die Zusammenhänge zu recherchieren und genau diesen roten Faden zu finden bzw. zu erkennen. Dass die Geldelite wie z.B. Rothschild oder Rockefeller ebenfalls dahinter stecken, ist keine Überraschung.

        Umso wichtiger, sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen und zu begreifen.

        Ich habe diese Hintergründe in mühevoller Arbeit recherchiert (ist ja klar, dass die, die hinter diesem perfiden Plan stehen, eben diesen möglichst nicht sichtbar machen wollen) und in einem Artikel zusammengefasst. Dieser ist zwar etwas länger, dafür aber umso aufschlussreicher. Mir ist wirklich wichtig, dass eine Aufklärung stattfindet und nicht nur, aber gerade die jüngere Generation versteht und erkennt, wie sie (gehirn)manipuliert wurden und werden. Nur dann kann man gezielt und gemeinsam dagegen ankämpfen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

        https://buergerstimme.com/Design2/2017/01/die-gender-ideologie-grundlage-gesellschaftlicher-zerstoerung/

        Es würde mich freuen, wenn Ihnen meine Recherche weiterhilft, Ihren natürlichen und liebevollen Weg in die geistliche Revolution und Freiheit zu fördern.

        Es grüßt Sie
        Wehrimme

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  4. WOW, dass Du in Deinem Alter schon zu dieser Erkenntnis gekommen bist, grenzt bei der heutigen Schulbildung und dazu durchgeprügeltem Lehrplan nahezu an ein Wunder! (Chapeau bas!!)
    Bei mir hat der Reifeprozess bis zu diesem Wissensstand deutlich länger gedauert. Jedoch muss ich auch sagen, dass es zu meiner Jugendzeit das Internet als Informationsquelle noch nicht gab, sondern nur die Lehrer der versifften 68er Kin****ickergeneration und die von den Siegermächten (vor allem der Finanzelite) zensierten und gefakten Medien, Bücher und Filme.
    Erst durch das Internet kann man sich heute vielseitiger informieren und die eigene Meinung breiter gefächert bilden im Vergleich zu der Zwangsindoktrinierung der Siegermacht Finanzelite.

    Erst vor kurzem las ich dazu einen Artikel, in dem von einem Mitglied der Finanzelite berichtet wurde, das Seinesgleichen dafür gerühmt hat, was die Erfindung und Unterstützung des Feminismus doch für ein glorreicher Schachzug im Sinne von Teile und Herrsche von Ihnen gegen die Gojim war. Die Familien werden dadurch zerrüttet und zerstört. Jetzt arbeiten sowohl Mann als auch Frau, die man nun beide wunderbar schröpfen kann und da durch das zusätzliche Arbeitskräfteangebot ein gewisser Überschuss vorhanden ist, können beide (Mann und Frau) wunderbar gegeneinander ausgespielt werden, wodurch die Löhne (aber nicht die Profite!!) wunderbar gedrückt werden können. Die Auswirkung des Feminismus ist am Endeffekt das genaue Gegenteil von dem, wofür propagiert wurde:
    Die Frauen „dürfen“ jetzt Ihre Gleichberechtigung und Freiheit dadurch genießen, dass Sie ebenfalls von früh bis spät ins Hamsterrad zum Buckeln gehen, damit die Familien sich finanziell über Wasser halten können.

    Eine richtige win-win Situation:
    Die Frauen haben jetzt die Freiheit ebenfalls Geldverdienen zu müssen und die Elite fährt noch fettere Gewinne ein 😉

    Mit herzlichen Grüßen

    Will anonym bleiben

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